Funktion der Osteopathie
„Leben ist Bewegung“ – aus diesem Grundsatzprinzip heraus versucht der Osteopath die tatsächlichen Fehlfunktionen des Körpers wieder miteinander in Einklang zu bringen. Er versucht diese Fehlfunktionen zu lokalisieren und entwickelt ein Konzept, mit dem er die einzelnen Teilbereiche in Beziehung setzt und dadurch ein tief wirkendes Instrument besitzt, um z.B. auch chronische Schmerzen und andere Erkrankungsmuster nachhaltig zu behandeln.

Der neue Weg – Der Körper ist eine Einheit
Die eigentlichen Ursachen ergeben sich erst bei der Untersuchung, bei der das Segment lokalisiert werden soll, aus dem die Beschwerden entstehen. Die Ursachen eines Krankheitsgeschehens sind absolut individuell und nicht reproduzierbar. Eine solche Untersuchung nach den Prinzipien der Osteopathie erfordert anatomisches Denken. Hierbei versucht man Zusammenhänge aus der Untersuchung zu erschließen und damit der eigentlichen Ursache der Beschwerden auf den Grund zu gehen.
Das wichtigste diagnostische Werkzeug ist die Palpation mit den Händen. Hier wird das Gewebe der einzelnen Teilbereiche untersucht und in seinen Eigenschaften bewertet z.B. Mobilität, Festigkeit, etc. Durch weitere Tests wird die Diagnose erhärtet und ein Konzept erarbeitet, das den Patienten auf dem komfortabelsten und schnellsten Weg helfen soll.
Dadurch werden Ergebnisse erzielt, die den Patienten auf Dauer auch zufrieden stellen. Ohne Konzept ist eine langfristige und nachhaltige Verbesserung nicht möglich.
Definition der Osteopathie
Die Osteopathie umfasst drei Bereiche:
* 1.Viscerale Osteopathie >>> Mehr Informationen
* 2.Parietale Osteopathie >>> Mehr Informationen
* 3.Craniosacrale Osteopathie >>> Mehr Informationen
Historische Hintergründe der Osteopathie
Vor über 130 Jahren entwickelte der amerikanische Arzt Andrew Still (1828-1917) eine neue Form der Medizin. Er war auf der Suche nach einer Behandlungsmethode, die entgegen der Schulmedizin (Allopathie) nicht nur die Symptome bekämpfen sollte, sondern auch deren Ursache. Still beschäftigte sich mit der Anatomie des Körpers und dessen physiologischen Zusammenhänge. Dabei entdeckte er, dass der Körper auch über selbstregulierende Fähigkeiten verfügt, wenn man die entsprechenden physiologischen Mechanismen zu stimulieren versteht. Er entwickelte manuelle Techniken, die den Körper auf sanfte Weise korrigierten.
Carsten Borges - Heilpraktiker·Osteopath - Isenstraße 1 - 84453 Mühldorf
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